Bevor du MDMA und LSD mischst, lies dies

Drogen zu mischen ist immer eine schlechte Idee, aber das hält die Leute nicht davon ab zu experimentieren. Candyflipping wurde in den 90er und frühen 2000er Jahren populär, vor allem auf Raves und in Nachtclubs. Wie die Mode der 90er Jahre scheint es ein kleines Comeback zu erleben, und das Interesse an diesem Verfahren ist wieder gestiegen. Was ist eigentlich los?

LSD und MDMA lösen beide euphorische, psychedelische Wirkungen aus, aber sie wirken auf unterschiedliche Bereiche des Gehirns. Traditionell wird zuerst LSD und einige Stunden später MDMA eingenommen. Es gibt nur wenige Untersuchungen über die tatsächliche Wirkung einer Mischung der beiden Drogen, und die gesamte Erfahrung kann zwischen 12 und 24 Stunden dauern.

Wenn man Drogen mischt, werden die Auswirkungen auf Körper und Geist noch unvorhersehbarer und schwieriger zu kontrollieren. Obwohl sowohl LSD als auch MDMA den Ruf haben, relativ harmlos zu sein, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass der sicherste Drogenkonsum darin besteht, überhaupt nichts zu nehmen.

Sorgen Sie für mehr Sicherheit, indem Sie sich auf dem Laufenden halten. Melden Sie sich an, um Warnungen und Benachrichtigungen über alle gefährlichen Drogen zu erhalten, die wir in Neuseeland finden. Auf der Seite mit den Warnungen sehen Sie, was wir bereits gefunden haben.

Welche Risiken gibt es?

Beim Mischen von Drogen gibt es viele Variablen, und diese Kombination ist keine Ausnahme. Die Wirkung und die Intensität können sehr unterschiedlich sein, selbst wenn die gleiche Menge eingenommen wird.

Es besteht auch das Risiko, dass es sich bei den Substanzen nicht um MDMA oder LSD handelt, sondern um andere neuartige psychoaktive Substanzen, die als solche verkauft werden. Das bedeutet, dass es möglich ist, zwei völlig unbekannte Substanzen zu mischen, was potenziell tödliche Folgen haben kann.

Eine weitere große Sorge sind Überhitzung und Dehydrierung. Candyflipping kann die gleiche Wirkung haben wie die Einnahme von zu viel MDMA und zu einer erhöhten Körpertemperatur führen. Dies kann zu Hitzschlag, Nieren- und Leberschäden, Herzinfarkt, chronischen Gesundheitsproblemen und sogar zum plötzlichen Tod führen.

Der Comedown ist besonders unangenehm und kann einige Tage dauern. Er kann die Nebenwirkungen von LSD und MDMA in sich vereinen und Folgendes beinhalten:

  • Gefühle von Depression, Panik und Paranoia
  • Gehirnnebel oder Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schlaflosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Müdigkeit

Auch wenn kein Drogenkonsum sicher ist, gibt es einige Schritte, die helfen können, die Risiken zu verringern.

  • Niedrige Dosen sind sicherer, und vermeiden Sie eine erneute Dosierung.
  • Meiden Sie Alkohol und Antidepressiva.
  • Haben Sie einen Plan – wie bei jedem Drogenkonsum ist es besser, Menschen um sich zu haben, denen Sie vertrauen und die sich mit Erster Hilfe auskennen.

Wenn Sie glauben, dass jemand an einer Überdosis leidet oder einen medizinischen Notfall hat, rufen Sie sofort die Nummer 111 an und verlangen Sie einen Krankenwagen. Seien Sie immer vorbereitet – lesen Sie den hilfreichen Erste-Hilfe-Leitfaden der Johanniter.

Wenn Sie sich Sorgen um Ihren eigenen Alkohol- oder Drogenkonsum machen, können Sie sich an die Alkohol-Drogen-Helpline unter 0800 787 797 oder per SMS an 8681 wenden. Dort können Sie mit einem geschulten Berater sprechen, der Ihnen hilfreiche Informationen, Einblicke und Unterstützung bieten kann. Sie sind rund um die Uhr erreichbar, alle Anrufe sind kostenlos und vertraulich. Sie können auch online über die Website mit ihnen chatten.

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